Rolf Germann

Strom der Liebe

Verhaltensmuster

VK18 Modul 2 vom 26./27.10.18 im Saal vom Gasthaus zum Trauben in Weinfelden

Thema:        Heilung der Gefühle, Identität, Sexualität
Referent:     Rolf Germann, Schleife

Mit klaren und deutlichen Worten, mit Verständnis, Liebe und Humor hat uns Rolf Germann zur Auseinandersetzung mit diesen Themen aufgefordert und uns an diesem Wochenende geleitet, begleitet und reich beschenkt:

Identität - Weiss ich, wer ich bin?
Als Einstieg durften wir auf einem Bild mit Baum viele Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen entdecken. Aufgabe: Wo und wer bin ich, wohin will ich? Es geht darum, nichts zu verdrängen, sondern zu lösen, denn, durch Verdrängung kommt Scham ins Leben!
Mit welcher Rolle kämpfst du noch? Denn, wenn du vergisst wer du bist, vergisst du Gott! Wir sind gemacht als Mann und Frau. Simba, der Löwe (im gezeigten Filmausschnitt) fühlte sich nicht wie ein Löwe, er nahm seine Rolle nicht wahr, lernte es dann aber. Das Bild vom Abba Vater ist in uns mit der Bestimmung, Königssohn und Königstochter zu sein. Wir werden aufgefordert, Abbas Vaterbild in uns zu entdecken.
Gefahr droht, wenn die Seele den Geist erdrückt, oder, wenn der Geist die Seele erdrückt! (dann wird’s religiös) Wer die Seele kaputt macht, macht einen Teil der Schöpfung kaputt! Sowohl unser Geist wie auch die Seele müssen in ihre göttliche Bestimmung kommen.
Liebe muss man erfahren, diese entsteht auf der Beziehungsebene. Wenn wir aber keine Beziehung haben, versuchen wir, diesen Mangel mit Leistung auszugleichen (geht aber nicht). Liebe befiehlt nicht, aber das Gesetz befiehlt! Liebe muss wachsen.
Die Identität stärken heisst auch, einander immer wieder zu sagen wer wir in Christus sind!
Auf einem «Herz»-Blatt durfte jeder von uns sein Herz malen, genauso wie er sich fühlt und sieht. Es war sehr eindrücklich, auch der Austausch dann in Gruppen, genial!
Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. (Mark 12,30)
Mit ganzem Herzen! - auch die noch unerlösten Teile gehören dazu.

Scham
Scham ist nichts Angeborenes, d.h. sie kommt durch Erfahrung in unser Leben.
Scham & Angst sind Geschwister. Scham ist Minderwert. Scham ist ein Gefühl, «So wie ich bin ist es nicht richtig», «ich genüge nicht der Norm», oder: «ich bin verlassen, panische Angst», «was ich fühle ist falsch», «ich darf kein Bedürfnis haben», «ich darf keine konkrete Meinung vertreten». Scham kann zerstörerisch wirken. Scham schreit nach Kompensation.
Ziel: Erlöst sein und annehmen, wie ich bin. Auch mit den unerlösten Teilen in mir Frieden schliessen. Mit dem Tröster in das innere Kind hinein hören und es in seiner Situation erfassen.
Rolf beschrieb 4 Typen welche die Scham lieber umgehen als eliminieren wollen: «der Beschwichtiger», «der Anklagende», «der Irrelevante», oder «der Rationalisierende». Wo siehst du dich?
Wenn ich weiss wer ich bin, darf der andere ebenfalls sein wer er ist!
Wir sollen WAHR WERDEN, ZUR SACHE STEHEN! So kann Jesus beginnen/fortfahren, uns zu heilen!
Hebr 12,2 … Er war bereit, den Tod der Schande (Scham) am Kreuz zu sterben…
Jesus Christus hat alle Scham (Schande) auf sich genommen, damit wir HERRlichkeit und Ehre empfangen. (Tausch am Kreuz) Wir dürfen seine HERRlichkeit anziehen.

Wiederherstellung der Sexualität
Dieses Thema hat Rolf mit sehr viel Liebe und Respekt eingebracht. Es ist auch klar geworden, dass es auch hier nicht ein «schwarz/weiss» gibt, Regeln eingehalten werden müssen, sondern sehr viel mehr dahintersteht. Unser Schöpfer hat seine ganz Liebe in dieses Thema investiert und auch ausführlich im WORT beschrieben. Viele Sichtweisen zu diesem Thema wurden allerdings auf ihre Art auch von der Kirche und der Gesellschaft (falsch) geprägt.
Sexualität ist eine Beziehungsangelegenheit, ist Anbetung, ist kreativ, ist Leidenschaft, muss gepflegt werden im Rahmen des «Ehetempels», entfacht ein Feuer. «Bilder» bewirken keine Leidenschaft.
Nicht die Sache, sondern den Menschen sehen. Sexualität ist von Gott geschaffen, für uns zur Wonne…

Ausschnitt Referat Rolf Germann

Partner

.