Peninah Ritschard

ein Mensch entsteht

pränatale Erfahrungen

VK18 Modul 5 vom 23.02.19 in der Morija in Frauenfeld

Thema:        Trauma - Teil 2 : Pränatale Traumata(Er)leben im Mutterleib
Referentin:  Peninah Ritschard, SfHO
und Peter Ritschard (Übersetzung)

Peninah, Kämpferin mit dem Schwert des Geistes, dem lebendigen Wort Gottes, will uns ermutigen und aufbauen. Ja, heute ist ein guter Tag und Gott ist gut! Zu Beginn bekommen wir die Nachbildung eines Embryos im Alter von zehn Wochen. Eine Hilfe, um unser Herz zu bewegen. Denn wir gehen heute zurück in den Mutterleib, oft Wurzel zahlreicher Probleme in unserem Leben.
Ja, Gott liebt uns – und er hat uns wunderbar gemacht:
13Denn du besassest meine Nieren; du wobest mich in meiner Mutter Leibe. 14Ich preise dich darüber, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele weiss es sehr wohl. 15Nicht verhohlen war mein Gebein vor dir, als ich gemacht ward im Verborgenen, gewirkt wie ein Stickwerk in den untersten Örtern der Erde. 16Meinen Keim sahen deine Augen, und in dein Buch waren sie alle eingeschrieben; während vieler Tage wurden sie gebildet, als nicht eines von ihnen war. (Psalm 139,13-16)

Gleichzeitig mit unserer Zeugung, als Ei der Mutter und Spermium des Vaters einander fanden, kam Gottes Geist dazu und bewirkte Leben – unseren persönlichen Geist. Wenn wir sterben kehrt unser Geist wieder zu Gott zurück und unser Körper wird wieder zu Staub (Erde).
Ein Film zeigt gekürzt auf drei Minuten das wunderbare Werden eines Menschen während neun Monaten im Mutterleib. Zurzeit Jesu wurden schwangere Frauen von ihren täglichen Verpflichtungen entbunden um sich ganz dem werdenden Kind zu widmen und Verwandte zu besuchen um sich auf ihre Rolle als Mutter vorzubereiten. Am schönen Beispiel von Maria und Elisabeth sehen wir, wie bereits ungeborene Kinder Ereignisse ausserhalb des Mutterleibs fühlen und wahrnehmen können.
Doch während dieser neun Monate im Mutterleib können wir nebst Liebe und Fürsorge auch negative Erfahrungen machen die zu Trauma (Schock) führen und sich in unserem späteren Leben ungünstig auswirken können.
Gott hat den Menschen als Mann und Frau geschaffen. Ein Mann soll mit einer Frau zusammen sein. Zusammen bilden sie die Eheperson (ein Fleisch). Gott wollte, dass sie die Verantwortung für die Erde und ihre Nachkommen übernehmen. Fluch kommt über ausserhalb der Ehe gezeugte Kinder (unehelich gezeugte Kinder; Bastarde) bis zur 10. Generation (siehe 5. Mose 23,2).
Wie geht unsere Gesellschaft, wie gehen wir Christen mit dieser Verantwortung um? Künstliche Verhütung und Abtreibung sollen Gottes Gebot aushebeln und uns die sexuelle Freiheit bieten. Die Konsequenzen sind Hurerei, Unzucht und im Falle der Abtreibung – Mord!
Kann das auch uns betreffen, weil unsere Eltern, Grosseltern, Urgrosseltern ... oder wir selbst Gottes Gebot missachtet und gesündigt haben?
Wo uns solche Erfahrungen bewusst werden, können und sollen wir dafür beten. Mit Gottes Hilfe können wir vergeben und dadurch Befreiung erlangen. Auch eigene Fehler dürfen und sollen wir bekennen und Gott um Vergebung bitten. Ja, wir sollen an die Macht und Autorität im Namen Jesus Christus glauben. Durch seinen Tod am Kreuz sind wir errettet und vor Gott gerecht gemacht. Wir müssen einsetzen was Gott uns gegeben hat und für unsere Familien, Kinder und Enkel beten.
Weitere negative Erfahrungen können sein:
- das zum falschen Zeitpunkt geborene Kind (Gefühl der Wertlosigkeit)
- das Kind hat das falsche Geschlecht (Suche nach Identität)
- Streit zu Hause (kann zu Nervosität und bitteren Wurzeln führen)
- die Mutter ist in Süchten gefangen (Biochemische Schäden, Ängste, Süchte)
- das nächste Kind nach einer Fehlgeburt oder Abtreibung
   («Ich bin nur Ersatz»)
- Nabelschnur um den Hals des Babys gewickelt 
   (Halsbezogene Probleme, Asthma)
- Unnatürliche Entbindung wie Kaiserschnitt oder 
  Hilfsmittel wie Saugglocke oder Zange (Zangengeburt)
- der Vater stirbt oder verlässt die Familie 
Aufgrund solcher Erfahrungen kann es im späteren Leben plötzlich zu unerwarteten Ängsten und Verhalten kommen. Meistens sind es die Jüngsten, die von den Auswirkungen eines Familientraumas am meisten betroffen sind. 
Auch hier sind wir aufgefordert zu beten, zu bekennen, zu vergeben und in der Autorität von Jesus Christus den Fluch zu brechen um Befreiung zu erhalten.
Doch wie können wir selbst pränatale Erfahrungen erkennen um uns durch Gebet und Busse von den Auswirkungen zu befreien?
Um uns pränataler Erfahrungen bewusst zu werden, führte uns Peninah gedanklich zurück in den Mutterleib. Dabei sollen wir keine Angst haben, was der Heilige Geist uns zeigen will – Gott überfordert uns nicht!
Jetzt liegt es an uns Verantwortung zu übernehmen – packen wir es an – mit Gottes Hilfe und der Autorität von Jesus Christus.

Ausschnitt Referat Peninah Ritschard

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