Matthias Hoffmann

Matthias Hoffmann

Abendmahl

Abendmahl

PS19  Heilungsgottesdienst vom 17.01.2020 in der Morija in Frauenfeld

Thema:    Jahwe Rapha - Gottes heilende Gegenwart
Referent: Matthias Hoffmann (www.vaterherz.org)

«Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen» (Matthäus 18,20) Und so haben wir heute Abend Gelegenheit, zusammen mit anderen in die heilige Gegenwart Gottes zu kommen und wie Yvonne bei der Begrüssung sagte, noch mehr von der Vaterliebe Gottes zu erfahren; und wie draussen der Regen strömt, so sollen Ströme lebendigen Wassers durch unsere Herzen fliessen.

Die Menschen wissen, dass Gott der Vater der Menschen ist und sie liebt ... im Kopf. Doch Jesus verkörpert den Vater und sein Herz. Jesus ist das Vaterherz Gottes in Person. «Der Sohn kann nichts von sich aus tun, es sei denn, er sehe den Vater etwas tun; denn was dieser tut, tut in gleicher Weise auch der Sohn» (Johannes 5,19) «und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat.» (Johannes 12,45)

Ob reich oder arm, wir sehnen uns nach Liebe, nach Ermutigung, nach Verstanden werden. Und so oft steht in der Bibel: Fürchte dich nicht! (über 60-mal)
Die Geschichte der weissen Feder soll uns helfen, mit den Augen des Herzens zu sehen, wie wir im himmlischen Thronsaal in der Nähe des Vaters sein dürfen. Ein Augenblick der Ewigkeit den ich nicht wieder loslassen will. Die Gegenwart Gottes ist das grösste Geschenk! Wenn Er da ist, wird alles gut. Gott ist mehr als Heilung, mehr als Erweckung, mehr als Gemeindewachstum. Er ist ein verschwenderischer, grosszügiger Vater. Und muss nicht jeder Mensch über die Schönheiten dieser Welt staunen; wie genial all die Pflanzen sich ergänzen, wie Wasser, Erde, Feuer und Luft zusammenwirken.

Vergleiche dich doch mit Abraham – er war schon alt, als Gott ihm unzählige Nachkommen versprach, dabei hatte er noch nicht einen. Und heute wissen wir, dass Abraham reich gesegnet wurde – sollte es da Gott schwerfallen, mich zu segnen, mit all dem was ich nötig habe? Wir dürfen nicht von anderen Menschen das erwarten, was nur Gott uns geben kann. JHWH (Ich bin der ich bin) ist der unvokalisierte Eigenname des Gottes Israel im Tanach (Altes Testament), mit dem sich Gott zu Beginn der Zehn Gebote seinem Volk vorstellte. Aus grosser Ehrfurcht vermied das Volk aber, diesen Namen auszusprechen und ersetzte ihn beim Lesen oder Sprechen mit Adonai (HERR). Diese Anrede ist aber sehr förmlich und abstrakt und lässt kaum eine Herzensbeziehung wachsen, wie sie uns durch Jesus vorgelebt wurde. Der Name Immanuel (Gott ist mit uns) verbindet das Alte und das Neue Testament und führt uns so zu JeschuaJesus (Retter, Helfer, Erlöser) der von sich sagt: «Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben» (Johannes 14,6a).

Das Volk Israel hat JHWH verschiedene Beinamen gegeben um sein Wesen besser zu beschreiben:

  • Roi (Psalm 23,1) Der Herr ist mein Hirte (Vaterschaft)
  • Jireh (Genesis 22,14) Der Herr wird ersehen (Versorger)
  • Schammah (Hesekiel 48,35) Der Herr ist hier (Nähe, Beistand)
  • Schalom (Richter 6,24) Der Herr ist Friede (Wohlergehen)
  • Zidqenu (Jeremia 23,6/33,16) Der Herr meine Gerechtigkeit (Wiederherstellung)
  • Nissi (Exodus 17,15) Der Herr mein Banner (Schutz)
  • Rapha (Exodus 15,26) Der Herr mein Arzt (Heilung)

Welcher dieser Namen spricht dich an; zu wem fühlst du dich hingezogen? Gold steht in der Bibel für die Herrlichkeit – Das goldene Tuch, das Karin und Matthias mitgebracht haben, ist ein Symbol für die Herrlichkeit Gottes. Wir sind eingeladen, uns in dieses Tuch, also in die Herrlichkeit und Gegenwart Gottes zu stellen und ALLES von IHM zu erwarten – in Gottes Vaterherz ist so viel drin!

Und wieder regnet es (draussen) – Ströme lebendigen Wassers fliessen. Danke Jesus, du lädst mich immer wieder ein, an deinem Tisch das Mahl zu nehmen, deine Vergebung und Heilung zu empfangen. Führe mich durch die Versuchungen des Lebens und lasse mich nicht straucheln. Ich lasse dich nicht los, wie auch damals Jakob dich nicht losgelassen hat.

Das grösste Geschenk ist die Gegenwart Gottes. Suche sie! «Denn wer bittet, empfängt; wer sucht, der findet; wer anklopft, dem wird aufgetan.» (Matthäus 7,8 oder Lukas 11,10)

Ausschnitt Input Matthias Hoffmann

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