Hanspeter Horsch

Hanspeter Horsch

PS19  Vortrag 1 Freitag vom 25.10.2019 in der Chrischona in Weinfelden

Thema:     Hormone steuern das ganze Leben
Referent:  Hanspeter Horsch (gesundeswissen.ch)

„Wer nicht lernt, muss oft leiden!“ Diese Aussage hat Hanspeter Horsch zwar erst später in seinem Referat gemacht, doch sie ist für mich prägend im Zusammenhang mit seinem lebendigen und eindrücklichen Referat zum Hormonhaushalt in unserem Körper.
Im Gegensatz zu unserem Nervensystem (wie ein verdrahtetes Telefonnetz wo auch mal, aber eher selten, falsche Verbindungen vorkommen können) kann unser Hormonsystem mit Radiowellen verglichen werden, die sich über den Äther, den Blutkreislauf, ausbreiten und auf Entfernung wirken. Es wird aber schnell vielfältig und komplex, da Sender (Hormondrüsen) verschiedene Programme (Hormone) senden, die jeweils bei der zu steuernden Zelle einen spezifischen Empfänger (Rezeptor) benötigen, der wiederum an- oder ausgeschaltet werden kann ... 

Informationen zum Hormonsystem:

  • Hormone haben anabole (aufbauende) und katabole (abbauende) Wirkung; bilden beispielsweise neue Zellen – Zyklus, Schwangerschaft, Tumor.
  • Männer und Frauen haben dieselben Hormone, mit dem Unterschied, dass Männer keine ausgeprägten Zyklen haben.
  • Das männlich prägende Hormon ist Testosteron – macht z.B. Muskeln hart und stark.
  • Das weiblich prägende Hormon ist Estradiol – gibt dem Gewebe eine gewisse Weichheit und speichert Wasser.
  • Die Leber trägt viel zum hormonellen Gleichgewicht bei, da sie nach Bedarf viele Hormone in andere umbaut.
  • Insulin (anabol) aus der Bauchspeicheldrüse baut aus dem Traubenzucker im Blut den Speicherzucker Glykogen auf. Obwohl das Gehirn 24 Stunden/Tag Zucker benötigt, führt zu hoher Zuckerkonsum nicht nur zu Fettzellen, sondern zu einem gestörten Hormonhaushalt und Erkrankungen (Diabetes).
  • Stress ist für Notsituationen, nicht für den Alltag! Bei Stress müssen wir rennen oder kämpfen - Stress im Sitzen ist ungesund! Eine Frau, die Stress hat, kann nicht schwanger werden! Heute erkrankt häufig die Schilddrüse.
  • Ein gesunder Mensch in gesunder Umgebung reguliert seinen Hormonhaushalt selbst über gesunde Ernährung, Bewegung und Stressmanagement (Ruhezeiten, Stille).
  • Gesunde Ernährung ist nur mit einem gesunden Darm möglich! Regelmässige Mahlzeiten, Zwischenmahlzeiten nicht mit Süssigkeit abdecken. Am Abend nicht den Magen füllen, sondern leichte Kost geniessen.
  • Wir haben einen Bewegungsapparat und keinen Sitzapparat.
  • Alles in uns ist Rhythmus! Herzschlag, Atmung, Schlafen, Essen, Verdauung, Zyklus der Frau ...
  • Wenn durch die Pille bei der Frau der Eisprung verhindert wird, dann gibt es auch keine Gelbkörper und dadurch ein Ungleichgewicht im Hormonsystem. Viele sind sich der langfristigen Folgen nicht bewusst. Doch seit den 60er Jahren ist die Pille in Mode. Eine junge Frau sollte ihrem Körper Sorge tragen. Mann, das ist auch deine Verantwortung!

Endokrine Disruptoren stören unser Hormonsystem
Ein endokriner Disruptor ist eine von aussen zugeführte Substanz oder Mischung, welche die Funktion des Hormonsystems verändert und dadurch zu nachteiligen Wirkungen auf die Gesundheit eines intakten Organismus, seiner Nachkommenschaft oder auf ganze (Sub)-Populationen führt (WHO 2002). Dies sind künstliche Hormone in Plastik (auch Kinderspielzeug), Kosmetika, Baumaterial (Farben, Dämmungen usw.), Rückstände von Pillen, Medikamenten, Pestiziden und in den Abgasen fossiler Brennstoffe. Zahlreiche Stoffe gelangen heute nicht mehr ins Wasser aber unser Trinkwasser ist schon belastet. Dies hat bereits bei unseren Tieren verheerende Auswirkungen und bewirkt auch bei vielen Männern Unfruchtbarkeit.

In seiner Naturheilpraxis hilft Hanspeter Horsch den Menschen wieder ins gesunde Gleichgewicht zu kommen. Dabei geht es nicht nur darum, die momentanen Beschwerden zu bekämpfen und zu lindern, sondern um den ganzen Menschen. Was kann zum Beispiel im Umfeld wie Arbeit oder Familie verändert werden, damit eine Nachhaltige Gesundung schrittweise stattfinden kann. Wollen wir lernen, wieder in den schöpfungsgemässen Lebensstil zurückzufinden?

Ausschnitt Referat Hanspeter Horsch

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