Dr. Heinz Lüscher

Dr. Heinz Lüscher

PS19  Vortrag 2 Freitag vom 21.02.2020 in der Chrischona in Weinfelden

Thema:     Krebs - Krebsprävention - meine Verantwortung?
Referent:  Dr. med. Heinz Lüscher (www.vitalstoffmedizin.ch)

Dank an Heinz Lüscher für diesen Abend mit einmal mehr vielen wertvollen Informationen für unsere Gesundheit und ein Aufruf, unsere Eigenverantwortung wahr zu nehmen.

Gemäss Todesfallstatistik der Schweiz von 2017 liegt die häufigste Todesursache im Bereich Herz / Kreislauf, die zweithäufigste bei Krebs. Gemäss WHO sind jedoch bis 2040 doppelt so viele Krebsfälle zu erwarten als heute. Die Fälle von Brustkrebs haben sich seit 1978 verdoppelt, die Zunahme von Prostatakrebs im selben Zeitraum beträgt 258%. Der Krebs ist eine westliche Krankheit. Gegenüber Shanghai weist San Francisco rund viermal mehr Krebsfälle auf. Hauptursachen sind krebserregende Substanzen (40%), Freie Radikale (30%), Vererbung (15%), Übergewicht, Viren und Andere (je 5%).

Krebs ist die Folge von Energiemangel in den Zellen. Der Zellstoffwechsel und die Energiegewinnung finden primär in den Mitochondrien statt. Dabei besitzt eine Muskelzelle ca. 2’000, eine Leberzelle ca. 6’000, eine Herz-/Gehirn-Zelle ca. 10'000 und eine Eizelle ca. 100'000 Mitochondrien. Die Mitochondrien stellen ATP, die universelle Zellenergie her und spielen eine zentrale Rolle für alle Gesundheits- und Genesungsprozesse (Homöostase). Es spielen sich tausende von biochemischen Reaktionen ab. Diese sind abhängig vom Säure-Basen-Gleichgewicht (ph) und vom Angebot aller Vitalstoffe. Das sind alle Vitamine, Mineralien, Spuren-Elemente, alle Aminosäuren, Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe. Um gesund zu bleiben brauchen unsere Zellen alle diese Vitalstoffe.

Karzinogene Substanzen
Es gibt mehr als 100'000 industriell hergestellte chemische Substanzen. Davon sind 95 nachweislich Krebserzeugend (z.B. Benzoapyren, Dioxin, Zytostatika), 307 wahr–scheinlich krebserzeugend (z.B. Acetaldehyd, Chloroform) und 497 krebsverdächtig (z.B. Paraben, Phtalate). Alle Karzinogene verursachen eine Oxidation der DNA.

Krebs-Entstehung
Jeder gesunde Erwachsene produziert 500-1000 Tumorzellen pro Tag. Natürliche Killerzellen und das Immunsystem eliminieren diese Tumorzellen. Wenn sich lokal einige Tumorzellen festsetzen, können Tumorzellen unkontrolliert wachsen (30-40 mal schneller als normale Zellen, arbeiten nicht mehr mit gesunden Nachbarzellen zusammen und werden «unsterblich» (Apoptose ist ausgeschaltet). Sie lösen gefässbildende Prozesse aus um weiter wachsen zu können (Angiogenese), dringen in gesundes Nachbargewebe ein (Invasion), lösen eine Entzündung in der Umgebung aus, verbreiten sich im Körper und wachsen weiter (Metastasierung). Es kann etwa 5 bis 15 Jahre dauern, bis ein Tumor die Grösse einer Fingerkuppe hat und entdeckt werden kann (Diagnose).

Biologische Sichtweise
Krebs ist vor allem eine Darmkrankheit – Reizdarm durch Übersäuerung und zu viel Eiweiss, dann ein Mangel an gesunden Fettsäuren und Vitaminen, sowie Schwer­metall­belastungen und Hormondefizite.
Im Vergleich zu 1950 nehmen wir heute 3 x mehr Eiweiss, 2.5 x mehr Milchprodukte, 6-10 x mehr Zucker, aber nur noch ein Fünftel an Mineralien zu uns. Also tierisches Eiweiss reduzieren (pflanzliche Eiweisse wie Hülsenfrüchte sind besser), Zucker massiv reduzieren (auch den Versteckten).

Meine Verantwortung
Würde die Ursache bei Krebs nur in den Genen liegen, wären wir nicht verantwortlich; dem ist aber nicht so! Wir haben uns daran gewöhnt, dass Menschen im Alter krank werden, aber das ist nicht Gottes Plan. Wir selber stehen aber oft diesem Plan im Weg. «Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge, und wer sie liebt, wird ihre Frucht essen.» (Sprüche 18,21) Wenn wir z.B. jeden Tag aussprechen wie müde wir sind, dann werden wir es auch sein. Wir müssen beginnen, über unsere Gedanken und unser Reden unsere Gesundheit zu visualisieren. Über aller Medizin und allen Vitalstoffen steht die Nachfolge Jesu. Er ist unser bester Arzt.
Damit unsere Agrarprodukte wieder gesund wachsen und die für uns lebenswichtigen Wirkstoffe bilden können, müssen wir ihnen sorge tragen und sie von Kunstdünger und Pestiziden verschonen. Gerade Pestizide verhindern die Bildung von wichtigen sekundären Pflanzenstoffen.
Die schulmedizinische Behandlung bei Krebs ist sehr begrenzt; Stahl (Operation), Strahl (Bestrahlung) und Gift (Chemotherapie). Davon geht aber nichts auf die Ursachen ein. Wir müssen lernen, das Management unserer Krankheit selbst zu übernehmen und nicht allein den Ärzten zu überlassen. Nimm die Vorschläge des Arztes und bringe sie im Gebet vor Gott und entscheide dann.
Bemühe dich um gesunde, saisonale Lebensmittel, bewege dich viel an der frischen Luft und nimm das Licht der Sonne auf (Vitamin D).

 

Ausschnitt Referat Dr. med. Heinz Lüscher

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